Typ:
Derzeit,TPMSkann in indirekte Reifendruckkontrollsysteme und direkte Reifendruckkontrollsysteme unterteilt werden.
Indirektes TPMS:
Direktes TPMS
Das raddrehzahlbasierte Reifendruckkontrollsystem (auch WSB genannt) nutzt den Raddrehzahlsensor des ABS-Systems, um die Drehzahldifferenz zwischen den Reifen zu vergleichen und so den Reifendruck zu überwachen. Das ABS verwendet den Raddrehzahlsensor, um zu erkennen, ob die Räder blockieren und ob das Antiblockiersystem aktiviert werden soll. Sinkt der Reifendruck, verringert sich durch das Fahrzeuggewicht der Reifendurchmesser, wodurch sich die Drehzahl ändert. Diese Drehzahländerung löst das WSB-Warnsystem aus und warnt den Fahrzeughalter vor niedrigem Reifendruck. Indirekte Reifendruckkontrollsysteme zählen daher zu den passiven Systemen.
Das direkte Reifendruckkontrollsystem (TPMS) nutzt einen am Reifen angebrachten Drucksensor zur Messung des Reifendrucks. Die Druckdaten werden drahtlos vom Reifeninneren an ein zentrales Empfängermodul übertragen und dort angezeigt. Bei niedrigem Reifendruck oder Leckagen warnt das System. Daher zählt das direkte TPMS zu den aktiven TPMS.
Für und Wider:
1. Proaktives Sicherheitssystem
Herkömmliche Fahrzeugsicherheitssysteme wie Antiblockiersystem (ABS), elektronische Geschwindigkeitsbegrenzung, elektronische Servolenkung und Airbags schützen erst nach einem Unfall und gehören daher zur Kategorie der „nach der Rettung“ wirkenden Sicherheitssysteme. Das Reifendruckkontrollsystem (TPMS) hingegen unterscheidet sich von diesen Systemen. Seine Funktion besteht darin, den Fahrer bei drohendem Unterdruck durch ein Warnsignal zu alarmieren und ihn so zu Sicherheitsmaßnahmen zu bewegen, um einen möglichen Unfall zu verhindern. Es zählt somit zur Kategorie der „proaktiven“ Sicherheitssysteme.
2. Die Lebensdauer der Reifen verbessern
Statistische Daten zeigen, dass die Lebensdauer eines Autoreifens nur 70 % der Sollwerte erreicht, wenn der Reifendruck dauerhaft unter 25 % des Sollwerts liegt. Ist der Reifendruck hingegen zu hoch, dehnt sich der Reifen in der Mitte aus. Liegt der Druck über 25 % des Sollwerts, reduziert sich die Lebensdauer auf 80–85 % der Sollwerte. Mit steigender Reifentemperatur nimmt die Elastizität des Reifens zu, und der Verschleiß steigt mit jedem Temperaturanstieg um 1 °C um 2 %.
3. Die Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs trägt zum Umweltschutz bei.
Laut Statistik liegt der Reifendruck 30 % unter dem Normalwert. Der Motor benötigt mehr Leistung, um die gleiche Geschwindigkeit zu erreichen, und der Benzinverbrauch steigt um 110 %. Dieser übermäßige Benzinverbrauch erhöht nicht nur die Fahrkosten, sondern führt durch die Verbrennung von mehr Benzin auch zu mehr Abgasen und damit zu einer Belastung der Luft. Nach dem Einbau eines Reifendruckkontrollsystems (TPMS) kann der Fahrer den Reifendruck in Echtzeit überwachen. Dies reduziert nicht nur den Kraftstoffverbrauch, sondern auch die Abgasbelastung.
4. Vermeiden Sie unregelmäßigen Verschleiß an Fahrzeugkomponenten.
Bei Fahrten mit hohem Reifendruck kommt es auf lange Sicht zu erheblichem Verschleiß des Motors und des Fahrgestells; ist der Reifendruck ungleichmäßig, verursacht dies eine Bremsverformung und erhöht somit die unkonventionellen Verluste des Federungssystems.
Veröffentlichungsdatum: 26. September 2022



