Warum ist eine dynamische Wuchtung bei einem neuen Reifen notwendig?
Tatsächlich wird es bei den neuen Reifen im Werk einen dynamischen Ausgleich von minderwertigen Produkten geben undRadgewichteBei Bedarf werden zusätzliche Elemente zur Aufrechterhaltung des Gleichgewichts hinzugefügt. Gu Jian und andere veröffentlichten in der Fachzeitschrift „Gummi- und Kunststofftechnik und -ausrüstung“ einen Artikel mit dem Titel „Der Reifenherstellungsprozess beeinflusst die Gleichmäßigkeit und dynamische Auswuchtung der Reifenelemente und deren Kontrolle“.
Die Studie erwähnt, dass die im Experiment verwendeten neuen Reifen eine dynamische Auswuchtquote von 94 % aufweisen. Das bedeutet: Die Wahrscheinlichkeit, einen Reifen zu kaufen, der ab Werk keine optimale dynamische Auswuchtung aufweist, liegt bei 6 %. Dafür gibt es mehrere Gründe, hauptsächlich liegt es am Reifenverarbeitungsprozess. Jeder einzelne Arbeitsschritt birgt ein gewisses Fehlerpotenzial, das sich summieren und zu einem Gesamtfehler führen kann.
Qualifizierter Reifen montiert auf dem RadDas Gesamtgleichgewicht ist jedoch nicht unbedingt gegeben.
Bei 6 % nicht konformen Produkten kann man sagen, dass die Wahrscheinlichkeit, sie zu kaufen, nicht allzu groß ist. Tatsächlich kann aber selbst dann, wenn die neuen Reifen konform sind, auf Eisen- oder Aluminiumfelgen montiert werden, die ein neues Ganzes bilden, die dynamische Auswuchtung ein Problem darstellen.
Wang Haichun und Liu Xing veröffentlichten einen Artikel mit dem Titel „Qualitätskontrollforschung zur dynamischen Auswuchtung von Rad-Reifen-Baugruppen“ in der Zeitschrift „Volkswagen“.
Darin heißt es: Bei der Reifenmontage beträgt die Ausfallrate der dynamischen Auswuchtung des Rades allein 4,28 %, und nach der Montage der qualifizierten Reifen steigt die Gesamtausfallrate stattdessen auf 9 %.
Was kann passieren, wenn man keine dynamische Auswuchtung durchführt?
So viel Gerede, aber was passiert, wenn man keine dynamische Wuchtung durchführt? Platzt der Reifen etwa?
Ausgehend vom Prinzip: Das Problem der dynamischen Auswuchtung des Reifens besteht darin, dass die Masse nicht gleichmäßig verteilt ist, wodurch sich die Rotation etwas kopflastig anfühlt.
Die schwere Seite der Zentrifugalkraft ist größer und kann nicht ziehen, bei der leichten Seite ist es möglicherweise umgekehrt.
Man stelle sich vor: Der Trocknungsprozess in der Haushaltswaschmaschine oder im Wäschetrockner ist ein dynamisches Ungleichgewicht.
Dies wird zu einer Vielzahl von Fahrzuständen führen, wie z. B. Lenkradflattern, Unebenheiten, Sprüngen usw.
Dies führt außerdem zu erhöhtem Verschleiß an Reifen, Lenkung, Federung usw. sowie zu einem gesteigerten Kraftstoffverbrauch.
Ist es sinnvoll, beim Reparieren eines Reifens eine Linie zur Ausrichtung zu zeichnen?
Prinzipiell dient dies auch dazu, das ursprüngliche Gegengewicht sicherzustellen. Auch im Reifenfachhandel kann man dieser Situation begegnen. Der Mitarbeiter markiert den Reifen oder die Felge, zeichnet eine Gabel, zieht eine Linie oder setzt eine weitere Markierung.
Wenn der Reifen an der Markierung, der ursprünglichen Position und dann wieder zurück montiert wird, kann auf eine dynamische Wuchtung verzichtet werden.
Diese Methode ist theoretisch durchführbar, was dem Abnehmen und Wiederaufsetzen des Reifens an derselben Stelle entspricht; die dynamische Balance ändert sich dadurch nicht.
Aber im Allgemeinen gilt das, nachdem ein Reifen repariert wurde. Bei neuen Reifen ist das anders, da ist die Reparatur grundsätzlich nicht möglich, vorausgesetzt, das Gewicht des Reifens ändert sich nicht zu stark.
Daher wurden die Reifen demontiert, das Gewicht verändert, und es muss eine dynamische Auswuchtung durchgeführt werden.
Denn selbst wenn eine Markierung angebracht wird, gibt es beim Montieren immer eine kleine Abweichung, und auch die Unwucht ist eine kleine Abweichung.
Veröffentlichungsdatum: 22. Mai 2023



